"Er wird sicherlich eine der Figuren des 21. Jahrhunderts sein, die man sowohl in Deutschland als auch international berücksichtigen sollte."

CODALARIO MAGAZINE  

"Das Klavierspiel von Julius Asal hat mich augenblicklich in Staunen versetzt. Es ist mir rätselhaft, wie er zu seinem einzigartig sonoren Klang finden konnte. Das Instrument schien ihm ein Geheimnis zu erzählen."

MENAHEM PRESSLER 

 


Der deutsche Pianist Julius Friedrich Asal hat sich in den vergangenen Jahren durch diverse solistische wie kammermusikalische Konzertengagements als einer der herausragenden Interpreten seiner Generation etabliert. 
Er ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals (Oxford Piano Festival, Rheingau Musik Festival, Sommets Musicaux de Gstaad, VP Bank Classic Festival, Davos Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, u.a.) und trat in prestigeträchtigen Konzertsälen auf; darunter die Wigmore Hall London, die Alte Oper Frankfurt, die Merkin Concert Hall New York, der Wiener Musikverein, das Auditorio Manuel de Falla Granada und die Laeiszhalle Hamburg.

Solistische Erfahrungen sammelte er u.a. mit Klangkörpern wie der Deutschen Radio Philharmonie, dem St. Andrew Symphony Orchestra Edinburgh und dem Brandenburgischen Staatsorchester. Konzertmitschnitte wurden von diversen Rundfunkanstalten übertragen (RBB, DLF, HR, MDR, SWR, BR, ORF, u.a.). 

 

Im April 2022 veröffentlichte Julius Asal sein Debüt-Album mit Werken von Sergei Prokofiev bei IBS Classical/NAXOS, das von der internationalen Presse hoch gelobt, vom Melómano Magazine mit „GOLD“ ausgezeichnet und von rbbKultur wie auch KlassikHeute zum „Album der Woche“ gewählt wurde. Das Stereoplay Magazin platzierte die Einspielung in seiner Juli-Ausgabe als „Album des Monats“. Zudem erfuhr die CD besondere Aufmerksamkeit durch die Nominierung für den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 

1997 als Sohn einer Musikerfamilie geboren, begann er, kurz nach der Jahrtausendwende, zunächst improvisatorisch mit dem Klavierspiel, indem er Gehörtes autodidaktisch am Instrument nachspielte. 2005 erhielt er erstmals Unterricht von Prof. Sibylle Cada und wurde zwei Jahre darauf von Wolfgang Hess (Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt) ausgebildet, bevor er 2013 Jungstudent von Prof. Oliver Kern wurde (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt). Seit Frühjahr 2017 lebt Asal in seiner Wahlheimat Berlin, wo er bis 2022 bei Prof. Eldar Nebolsin (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) studierte. Seit Oktober 2021 setzt er seine künstlerische Ausbildung an der Kronberg Academy bei Sir András Schiff fort.

In seiner noch jungen Karriere erhielt Julius Asal Impulse von Größen wie Christoph Eschenbach, Gidon Kremer, Richard Goode, Boris Berezovsky und Steven Isserlis. Künstlerisch beeinflusst wurde er ebenso u.a. von Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Kirill Gerstein, Eberhard Feltz, Marios Papadopoulos, Bernhard Wetz und Ferenc Rados.

In der Wettbewerbsszene machte er immer wieder auf sich aufmerksam; zuletzt als Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d’Oro, dem Internationalen Brahms-Wettbewerb Pörtschach und dem Klavierwettbewerb „Ton und Erklärung“. Im August 2017 stand er als einziger Deutscher im Solo-Finale des Busoni-Wettbewerbs in Bozen und gewann die Young Concert Artists European Auditions. Ebenso erhielt er 1. Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb Goldene Taste, dem Mendelssohn-Klavierwettbewerb und dem Lions Musikpreis. Julius Asal ist Träger des Steinway Preises sowie Stipendiat der Oxford Philharmonic Society, des PE-Förderkreises, der Deutschen Stiftung Musikleben, des RC Alte Oper Frankfurt und der Ferruccio Busoni Foundation. 

 

Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist tritt Julius Asal auch als begeisterter Kammermusiker, etwa als Duopartner der Geigerin Anne Luisa Kramb und im 2012 von ihm gegründeten Arcon Trio in Erscheinung. Zudem widmet er sich der Gestaltung von Gesprächskonzerten und Lesungen mit musikalischer Rahmenhandlung, was ihn in den letzten Jahren mit internationalen Schauspielern und Autoren zusammengeführt hat. Im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums hielt er einen Vortrag zum Thema "Improvisation - Musikalische Neuorientierung als Lebensphilosophie" und trat mit eigenen Projekten wie "Schumann - Über Innigkeit und Ambivalenz" und "Büchner trifft Ravel - Lenz und der Gaspard de la nuit" in Erscheinung.