"Ein Künstler, der längst dem entwachsen ist, was gemeinhin als 'hoffnungsvoller Nachwuchskünstler' bezeichnet wird"


FRANKFURTER NEUE PRESSE 

"Das Klavierspiel von Julius Asal hat mich augenblicklich in Staunen versetzt. Es ist mir rätselhaft, wie er zu seinem einzigartig sonoren Klang finden konnte. Das Instrument schien ihm ein Geheimnis zu erzählen."

MENAHEM PRESSLER 

 


Der deutsche Pianist Julius Friedrich Asal hat sich in den vergangenen Jahren durch diverse solistische wie kammermusikalische Konzertengagements als einer der herausragenden Interpreten seiner Generation etabliert. 
Er ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals (Oxford Piano Festival, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, u.a.) und trat in prestigeträchtigen Konzertsälen auf; darunter die Alte Oper Frankfurt, die Merkin Concert Hall New York und der Wiener Musikverein. Im Jahr 2020 führen ihn seine Konzertverpflichtungen u.a. nach Amerika, England, Italien, Spanien, Tschechien und in die 
Schweiz. 

Solistische Erfahrungen sammelte er u.a. mit Klangkörpern wie der Deutschen Radio Philharmonie, dem St. Andrew Symphony Orchestra Edinburgh und dem Brandenburgischen Staatsorchester. Konzertmitschnitte wurden von diversen Rundfunkanstalten übertragen (RBB, DLF, HR, MDR, SWR, BR, ORF, u.a.). 

 

1997 als Sohn einer Musikerfamilie geboren, begann er, kurz nach der Jahrtausendwende, zunächst improvisatorisch mit dem Klavierspiel, indem er Gehörtes autodidaktisch am Instrument nachspielte. 2005 erhielt er erstmals Unterricht von Prof. Sibylle Cada und wurde zwei Jahre darauf von Wolfgang Hess (Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt) ausgebildet, bevor er 2013 als Jungstudent in die Klavierklasse von Prof. Oliver Kern (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt) wechselte. Seit Frühjahr 2017 lebt Asal in seiner Wahlheimat Berlin, wo er bei Prof. Eldar Nebolsin (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) seine künstlerische Ausbildung fortsetzt. 

In seiner noch jungen Karriere traf Julius Asal auf internationale Größen wie Anne Queffélec, Sir András Schiff, Christoph Eschenbach, Richard Goode, Marios Papadopoulos, Boris Berezovsky und das Fauré Quartett. Künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Angelika Merkle, Anna Barutti, Kirill Gerstein, Ferenc Rados, Eberhard Feltz, Thomas Hoppe, Eugen Wangler, Bernhard Wetz, Claudio Martínez Mehner und Jerome Rose. 

In der Wettbewerbsszene machte er immer wieder auf sich aufmerksam; zuletzt als Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d’Oro, dem Internationalen Brahms-Wettbewerb Pörtschach und dem Klavierwettbewerb „Ton und Erklärung“. Im August 2017 stand er als einziger Deutscher im Solo-Finale des Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Eine Woche darauf gewann er die Young Concert Artists European Auditions. Ebenso erhielt er 1. Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb Goldene Taste, dem Mendelssohn-Klavierwettbewerb und dem Lions Musikpreis. Julius Asal ist Träger des Steinway Preises sowie Stipendiat der Oxford Philharmonic Society, des PE-Förderkreises, der Deutschen Stiftung Musikleben, des RC Alte Oper Frankfurt und der Ferruccio Busoni Foundation. Erst kürzlich erhielt er das Deutschlandstipendium, in dessen Rahmen er von der Yamaha Music Europe GmbH gefördert wird. 

2012 gründete Julius Asal das Arcon Trio und ist zudem seit 2016 fester Duopartner der Geigerin Anne Luisa Kramb. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker widmet er sich der Gestaltung von Gesprächskonzerten und Lesungen mit musikalischer Rahmenhandlung, was ihn in den letzten Jahren mit internationalen Schauspielern und Autoren zusammengeführt hat. Im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums hielt er einen Vortrag zum Thema "Improvisation - Musikalische Neuorientierung als Lebensphilosophie" und trat mit eigenen Projekten wie "Schumann - Über Innigkeit und Ambivalenz" und "Büchner trifft Ravel - Lenz und der Gaspard de la nuit" in Erscheinung. 

 

© Julius Asal, 2020